Padubrin mit Spitzenleistung beim WTTV Top32 der A-Schüler

LTV-Spieler spielt beim Top32 ganz stark und sichert sich Rang 7. Goebel erwischt nicht seinen besten Tag.

Mit Chris Padubrin und Marius Goebel starteten zwei Lippstädter Spieler beim WTTV Top32 Turnier, den besten 32 A-Schülern NRW’s (Jahrgänge 2002 und jünger) in Lohmar am vergangenen Wochenende. Padubrin hatte zu Beginn etwas Glück, dass der Topgesetzte seiner Gruppe verletzungsbedingt nicht erschien und dieser durch einen Nachrücker ersetzt wurde. Die Gruppenspiele verliefen noch sehr holprig und Chris ließ in den Spielen die nötige Lockerheit vermissen in seinem Spiel. Am Ende reichte es bei zwei Siegen und einer Niederlage aber für die Qualifikation zu den Platzierungsspielen um die Plätze 1-16. Hier warteten die Topspieler des WTTV auf ihn in vier weiteren Spielen. Den Anfang machte Herrenverbandsligaspieler Marco Panic vom TTC Hagen. Auf den Bezirksranglisten vor ein paar Wochen war Chris ihm noch unterlegen. Mit einem glatten 3:0 Sieg unterstrich Padubrin aber die gemachten Fortschritte eindrucksvoll. Ein Sieg, der in dieser Höhe als große Überraschung aufgenommen wurde. Im Anschluss gegen Landesligaspieler Bonrath vom TuS Sundern konnte er diesen Gegner erstmals in den Entscheidungssatz zwingen, der allerdings mit 11:8 verloren ging. Ein Sieg in diesem Spiel hätte sogar am Ende einen Platz unter den besten vier Akteuren bedeutet. So musste er gegen Tobias Slanina antreten, Landesligaspieler des TTC Vernich und Mitglied im Talentkader des DTTB, welchem nur 11 Schüler aus der gesamten Bundesrepublik angehören. Zwei Sätze gingen nur mit zwei Punkten Differenz verloren, doch am Ende stand eine 0:3 Niederlage. Im letzten Spiel um Platz 7 ging es gegen Takuto Teramae von Borussia Düsseldorf. Ein größtenteils ungefährdeter 3:1 Sieg rundete das starke Ergebnis ab. Mit Platz 7 hat Chris sich deutlich für das WTTV Top24 Turnier Anfang September qualifizieren können.
Marius Goebel dagegen konnte nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Er war zwar auch eher als Außenseiter gestartet, doch die Gegner, die er zuletzt bezwungen hatte, machten Hoffnung auf ein gutes Ergebnis. Doch Marius fehlte die Sicherheit an diesem Tag in seinen Schlägen, so dass viele unerzwungene Fehler sich ein sein Spiel einschlichen. Die Gruppe beendete er ohne Satzgewinn auf Platz vier. In den anschließenden Platzierungsspielen konnte er einen Sieg erreichen gegen Luc Lange (DJK BW Avenwedde) bei drei weiteren Niederlagen. Im Endeffekt sprang damit Rang 28 von 32 gestarteten Spielern heraus. Da er noch weitere zwei Jahre in dieser Altersklasse starten kann, ist das Ergebnis kein Beinbruch. Dennoch zeigte es auf, dass auch trotz einiger toller Siege in der Vergangenheit gegen höher eingestufte Spieler die Bäume nicht in den Himmel wachsen und weitere harte Trainingsarbeit nötig ist um auch auf so einem hochkarätig besetzten Turnier vorne mitzuspielen.

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