Nachbericht Westdeutsche Vor- und Zwischenrangliste C-Schüler/innen

Es war für viele der insgesamt sieben Spieler/innen des LTV ein langer Ranglistentag mit Höhen und Tiefen bei der westdeutschen Vor- und Zwischenrangliste der C-Schüler/innen in Rödinghausen. Nur auf einen der LTV-Starter traf dieser Satz so überhaupt nicht zu, denn er spielte in seinen sieben Begegnungen so konzentriert, dass er die Tiefen komplett umgehen konnte. Jonas Kramer gab in seinen Partien nicht einen Satz ab und qualifizierte sich damit überaus verdient für die westdeutsche Endrangliste am 6. Dezember. Auch wenn Jonas als einer der Favoriten gestartet war, ist dies eine sehr starke Leistung im Alter von 10 Jahren diese Konstanz auf den Punkt abrufen zu können ohne Nervosität aufkommen zu lassen. Diese Souveränität hat er sich in den letzten Monaten hart erarbeitet und wird ihm auch in der Endrangliste wieder helfen. Finn Tschense dagegen startete wie eine Rakete in die Rangliste, ließ direkt einem der stärksten Spieler seiner Gruppe keine Chance und auch sein zweites Einzel ging mit 3:0 Sätzen an ihn. Doch von jetzt auf gleich waren die spielstarken ersten Auftritte des Tages wie weggefegt und die nächsten zwei Begegnungen wurden durch Unsicherheit in seinen sonst guten Angriffsschlägen bestimmt. Folgerichtig gingen beide Spiele mit 0:3 Sätzen verloren. Da half auch ein glatter 3:0 Sieg zum Abschluss nichts mehr. Wegen des schlechteren Satzverhältnisses war in der Vorrunde Endstation. Ein nicht unbedingt notwendiges Ausscheiden, denn spielerisch war er mit den Besten auf Augenhöhe, nur eben nicht konstant genug. Für einen C-Schüler, der in den nächsten Jahren noch viele Chancen auf Ranglistenturnieren bekommen wird, aber kein Beinbruch, solange er für sich die richtigen Schlussfolgerungen daraus zieht und solche Einbrüche in Zukunft minimieren kann.

Bei den Mädchen waren mit Carina Wegner, Linda Wolf, Kristin Wolf, Cecile Krüger und Jule Wilden gleich fünf Spielerinnen am Start. Für die jüngste Starterin des gesamten Feldes der C-Schülerinnen, Jule Wilden, ging es darum viele Erfahrungen gegen gute Gegnerinnen zu sammeln. Sie darf noch zwei weitere Jahre in dieser Altersklasse starten und ihr werden die gemachten Erfahrungen für die Zukunft sicher helfen. Erfreulich, dass es gegen die älteren Spielerinnen auch jetzt schon zu einigen Satzgewinnen reichte. Cecile Krüger war als Ersatzspielerin noch ins Feld gerutscht und machte ihre Sache hervorragend. Ein Sieg und eine äußerst knappe Niederlage standen für sie zu Buche, was zwar nicht zur Qualifikation zur Zwischenrunde reichte, aber trotzdem einen tollen Erfolg darstellte. Noch besser machten es Linda und Kristin Wolf und Carina Wegner. Alle drei Lippstädterinnen spielten eine gute Vorrunde und schafften den Sprung unter die besten 18 C-Schülerinnen aus NRW. Die Gegnerinnen wurden nochmals stärker in dieser Runde und es entwickelten sich viele spannende Spiele. Kristin Wolf war dann nah dran an der Sensation, doch am Ende fehlte ein Satz zur Qualifikation zur Endrangliste. Sie und ihre Schwester dürfen aber im kommenden Jahr nochmals bei den C-Schülerinnen starten, so dass das Erreichen der Zwischenrunde in diesem Jahr ein Spitzenergebnis darstellt.

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